Die "Hochschule Karlsruhe – Technik und
Wirtschaft" (HsKA) hat Jochen Richard einen Lehrauftrag für den Bereich
"Grundlagen Verkehrsplanung" erteilt. Nach den seit 2009 zwei Mal
jährlichen Beiträgen zu den Referendarlehrgängen des Instituts für Städtebau,
Berlin ("Kommunalen Verkehrsplanung – Bericht aus der
Planungspraxis", "Lärmminderungsplanung" und inzwischen "Nachhaltige
Mobilität in der Stadt") ist es schön, nun auch die Studienanfänger in das
Thema einzuführen und vor allem für ihren zukünftigen Beruf zu begeistern. Es
macht Spaß und ist auch ein Stück Verpflichtung, die in vielen Berufsjahren
gesammelten Erfahrungen der nächsten Generation weiterzugeben.Montag, 23. September 2019
Lehrauftrag an der Hochschule Karlsruhe
Die "Hochschule Karlsruhe – Technik und
Wirtschaft" (HsKA) hat Jochen Richard einen Lehrauftrag für den Bereich
"Grundlagen Verkehrsplanung" erteilt. Nach den seit 2009 zwei Mal
jährlichen Beiträgen zu den Referendarlehrgängen des Instituts für Städtebau,
Berlin ("Kommunalen Verkehrsplanung – Bericht aus der
Planungspraxis", "Lärmminderungsplanung" und inzwischen "Nachhaltige
Mobilität in der Stadt") ist es schön, nun auch die Studienanfänger in das
Thema einzuführen und vor allem für ihren zukünftigen Beruf zu begeistern. Es
macht Spaß und ist auch ein Stück Verpflichtung, die in vielen Berufsjahren
gesammelten Erfahrungen der nächsten Generation weiterzugeben.Dienstag, 11. Juni 2019
Emissionshandel und Joint Implementation als Beiträge zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung
Das Thema CO2-Minderung hat es nach ganz oben auf der politischen Agenda gebracht. In diesem Zusammenhang wird auch diskutiert, ob eine Ausweitung des Emissionshandels auf den Verkehrssektor eine sinnvolle Lösung darstellen kann. Diese Frage ist, wie vieles, was derzeit zu diesem Thema aufgebrüht wird, nicht ganz neu und hätte schon viel früher auf die Tagesorndung kommen müssen.Der von Jochen Richard geleitete FGSV-Arbeitskreis "Emissionshandel und nachhaltige Verkehrsentwicklung" hat bereits 2011 das Arbeitspapier "Emissionshandel und Joint Implementation als Beiträge zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung" vorgelegt. Es ist zwangsläufig nicht mehr in allen Punkten aktuell, aber angesichts der bisher wenig in der Literatur behandelten Thematik als Einstieg, zur Festlegung möglicher Einsatzbereiche und zur Identifizierung des Handlungsbedarfs immer noch gut geeignet. Das W2-Papier ist weiterhin bei der FGSV beziehbar.
Sonntag, 9. Juni 2019
My First Autobahn
Da kamen wir aus dem Staunen nicht heraus: Bei einem Besuch im Shop des Danish Architecture Center in Kopenhagen fanden wir unter dem designten Spielzeugangebot der gehobenen Preisklasse auch eine Schachtel "My First Autobahn" mit 20 m Klebeband (zweistreifig, reicht also für 10 m Autobahn) und einem futuristischen Spielzeugauto - natürlich von einem deurtschen Hersteller. Spielzeughersteller können selbstverständlich produzieren, was sie für sinnvoll halten, aber ob sich ein Architecture Center dafür stark machen sollte, Kindern frühzeitig die Autobahn nahezubringen, ist sicherlich eine Frage wert.
Das Beste ist aber immerhin, dass es auf der Autobahn in regelmäßigen Abständen Fußgängerüberwege gibt - als "My First Autobahn-Pedestrian Crossing" ist es letztlich doch ein sehr progressives Spielzeug.
Das Beste ist aber immerhin, dass es auf der Autobahn in regelmäßigen Abständen Fußgängerüberwege gibt - als "My First Autobahn-Pedestrian Crossing" ist es letztlich doch ein sehr progressives Spielzeug.
Mittwoch, 15. Mai 2019
Ruhige Gebiete - begehrte Ruhepunkte
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| Ruhige Gebiete müssen eine entspannte Atmosphäre bieten |
Im zweiten Teil wird schwerpunktmäßig die Berücksichtigung der ruhigen Gebiete im Mitwirkungsverfahren zum Bonner Lärmarktionsplan der 3. Runde dargestellt. Zudem gibt es weitere Hinweise zur Entwicklung von ruhigen Gebieten. Nicht nur der Schutz, sondern auch die Weiterentwicklung von ruhigen Gebieten ist bisher ein vielfach unterschätztes Potenzial von Lärmaktionsplänen.
Sonntag, 10. März 2019
Barcelona – Superblocks zur Qualifizierung des öffentlichen Straßenraums in der Umsetzung
Im Stadtteil Sant Marti wurde das Konzept mit einfachen,
aber wirkungsvollen Maßnahmen umgesetzt. Die neue Nutzungsvielfalt zeigt, welch
enorme Nutzungsvielfalt das Superblock-Konzept entfaltet: Sie reicht vom Spielplatz
über Straßencafés bis zu Laufbahnen für den Sportunterricht.
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Bei den Ende 2018 fertiggestellten Maßnahmen im Stadtteil
Sant Antoni ist man einen ganz anderen Weg gegangen, der aber typisch für den
in Barcelona schon immer gepflegten integrierten Ansatz steht: Mit der
Sanierung und der Vergrößerung der zentralen Markthalle wurde der Einzelhandelsstandort
als Stadtteilversorger deutlich gestärkt – die Stadt der kurzen Wege nicht nur
als Lippenbekenntnis. Die Straßen im Umfeld der Markthalle wurden völlig neu gestaltet
und bieten jetzt einen nahezu durchgehend grüne Aufenthaltsbereiche an. Vision
wird Wirklichkeit!
Es gibt im Internet eine Vielzahl von Quellen zum Thema
Superblocks. Die beste ist zwangsläufig die Originalquelle, die Seite der Stadt
Barcelona: https://ajuntament.barcelona.cat/ecologiaurbana/en/what-we-do-and-why/quality-public-space/superblocks.
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Kirchheim u. T. erneut als "Fahrradfreundliche Stadt" zertifiziert
Bereits seit 2009 dürfen wir die Stadt Kirchheim unter Teck verkehrsplanerisch begleiten. Im Zentrum der Arbeit stand und steht die Aufstellung und Fortschreibung des Integrierten Verkehrskonzepts (IVK), begleitet von verschiedenen Einzelgutachten zu verkehrlichen Querschnittsthemen und Einzelfragen.
Bereit 2012 wurde Kirchheim unter Teck von der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgänger-freundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW), deren Gründungsmitglied die Stadt ist, als "Fahrradfreundliche Stadt" ausgezeichnet. Es freut uns, dass die Arbeitsgemeinschaft Kirchheim unter Teck 2018 für weitere fünf Jahre rezertifiziert hat. Hierzu unsere Gratulation!
Bereit 2012 wurde Kirchheim unter Teck von der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgänger-freundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW), deren Gründungsmitglied die Stadt ist, als "Fahrradfreundliche Stadt" ausgezeichnet. Es freut uns, dass die Arbeitsgemeinschaft Kirchheim unter Teck 2018 für weitere fünf Jahre rezertifiziert hat. Hierzu unsere Gratulation!Sonntag, 16. Dezember 2018
Neue Wege zur Anordnung von Tempo 30
Tempo 30 auf
Hauptverkehrsstraßen ist zum Lärmschutz eine häufig anzutreffende Forderung,
doch ist die Kluft zwischen aktueller StVO-Einzelfallprüfung und dem Ziel,
Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit einzuführen, groß.
Mit der Novellierung des
§ 45 StVO wurde der Spielraum zur Anordnung von Tempo 30 erweitert. Die anordnungsfähigen
Gründe sind nun vielfältig: Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen,
Kindergärten, Kindertagesstätten, allgemeinbildende Schulen, Förderschulen,
Alten- und Pflegeheime oder Krankenhäuser, Unterstützung einer geordneten
städtebaulichen Entwicklung. Es ist eine Entwicklung zu erkennen, die
Bedeutung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung mit einem "städtebaulichen
Verkehrskonzept" stärker als bisher in der Abwägung zu würdigen (z. B.
verankert im "Kooperationserlass-Lärmaktionsplanung" des Landes BW
vom 29. Oktober 2018, AZ 4-8826.15/75).
Mit der Novellierung des
§ 45 StVO wurde der Spielraum zur Anordnung von Tempo 30 erweitert. Die anordnungsfähigen
Gründe sind nun vielfältig: Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen,
Kindergärten, Kindertagesstätten, allgemeinbildende Schulen, Förderschulen,
Alten- und Pflegeheime oder Krankenhäuser, Unterstützung einer geordneten
städtebaulichen Entwicklung. Es ist eine Entwicklung zu erkennen, die
Bedeutung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung mit einem "städtebaulichen
Verkehrskonzept" stärker als bisher in der Abwägung zu würdigen (z. B.
verankert im "Kooperationserlass-Lärmaktionsplanung" des Landes BW
vom 29. Oktober 2018, AZ 4-8826.15/75).
In der gefestigten
Rechtsprechung ist der Handlungsspielraum bereits seit längerem erheblich
weiter, als sich dies aus den LärmSchRL-StV 2007 ablesen lässt. Bereits in früheren Urteilen ausgeführte Rechtsmeinungen wreden durch
die jüngere Rechtsprechung weiter gestärkt, u. a. Urteil des VGH Mannheim aus
2018, AZ 10 S 2449/17: Das Urteil räumt der klagenden Kommune das Recht ein,
die sachgerechte Abwägung zur Anordnung von Tempo 30 in eigener Verantwortung
durchzuführen. Diese Abwägung ist dann von der Straßenverkehrsbehörde auf formale Richtigkeit zu prüfen und anschließend anzuordnen.
Bei
allem aufkommenden Optimismus bei den Kommunen, darf man den Aufwand für eine ermessensfehlerfreie Entscheidung
nicht unterschätzen. So nennen die
LAI-Hinweise zur Lärmaktionsplanung u. a. folgende Punkte: überregionale
Verkehrsbeziehungen, Verminderung der Leistungsfähigkeit, Verlängerung von
Fahrzeiten, Beeinflussung von Grünen Wellen, Einwirkungen auf den ÖPNV, Verdrängung
des Kfz-Verkehrs auf andere Straßen, Verkehrssicherheit,
Luftschadstoffemission, Energieverbrauch der Fahrzeuge, Versorgung der
Bevölkerung.
Um
diese Kriterien zu prüfen, sind – sofern nicht vorliegend – umfangreiche
Erhebungen erforderlich: Verkehrszählungen mit Tages- und Wochengängen, Kraftfahrerbefragungen
zur Identifizierung regionaler Verkehrsbeziehungen, Fahrplan- und
Fahrzeitenanalyse für den ÖPNV, Berechnung der Auswirkungen auf die
Luftschadstoffe und der erzielbaren Lärmminderung. Schließlich ist angesichts
der bisher noch geringen Erfahrungen mit diesem Vorgehen eine rechtliche
Begleitung empfehlenswert.
PRR
kann aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit einer Vielzahl von Lärmaktionsplänen Gemeinden bei der Abwägung von Tempo 30 umfassend unterstützen.
Das betrifft die Kompetenzen zur Untersuchung verkehrsplanerischer,
städtebaulicher und akustischer Fragen, aber auch eingespielte Kooperationen mit Partnern zur Datenerhebung,
Berechnungen von Umweltkriterien und rechtlichen Verfahrensbegleitung.
Derzeit führt die Stadt Hennigsdorf mit
Unterstützung des PRR und seinen Partnern die Einzelfallprüfung für die
im Lärmaktionsplan der 3. Runde beschlossene Anordnung von drei Tempo 30-Abschnitten
auf Landesstraßen fachlich in eigener Verantwortung durch. In Städten mit komplexeren Straßennetzen kann mit einem Stadtgeschwindigkeitskonzept
der Prüfbedarf gebündelt und
netzbezogen durchgeführt werden, was den Anordnungsaufwand im Einzelfall deutlich
reduziert. Für die Stadt Kirchheim unter Teck hat PRR bereits im Rahmen
des integrierten Verkehrskonzepts ein Stadtgeschwindigkeitskonzept erstellt und
nun in Abstimmung mit der oberen Straßenverkehrsbehörde aktualisiert. Für die Stadt Mönchengladbach
erstellt PRR derzeit im Rahmen des Mobilitätsplans ein
Stadtgeschwindigkeitskonzept, das gleichfalls einer effizienteren Anordnung von
Tempo 30 oder Tempo 40 dienen soll.
Samstag, 8. Dezember 2018
Tansania – Bus als mobile Ausbildungswerkstatt
Wie schon seit vielen Jahren, haben wir auch dieses
Jahr wieder ein Entwicklungsprojekt der Deutschen Entwicklungshilfe für
soziales Wohnungs- und Siedlungswesen (DESWOS) mit einer Spende unterstützt.
Seit eineinhalb Jahren läuft das mobile Ausbildungsprogramm
WINGS in Dar-es-Salaam. 156 Jugendliche haben inzwischen die mehrmonatige Computer-
und Friseurausbildung erfolgreich abgeschlossen, geplant und durchgeführt durch
den langjährigen Partner der DESWOS vor Ort, Daughters of Mary Immaculate (DMI).
Hierzu hat DMI einen ausrangierten Linienbus gekauft und umgebaut. Er fährt nun
als mobile Ausbildungswerkstatt durch besonders benachteiligte Stadtteile von Dar-es-Salam.
60 Teilnehmer umfasst ein Ausbildungsgang. Der
umgebaute Bus verfügt über 20 Arbeitsplätze, die sich die Jugendlichen in drei Schichten
pro Tag à zwei Stunden teilen. Die Teilnehmer können wählen zwischen zwei
Ausbildungen: Computerkurs oder Ausbildung zur Friseurin. Mit einer Abschlussprüfung und einem
zweiwöchigen Praktikum enden die Ausbildungsgänge.
Von den bisher 158 Absolventen der ersten drei
Ausbildungsphasen haben rund 60 % direkt im Anschluss eine Anstellung gefunden.
Weitere etwa 20 % verdienen ihr Geld auf selbstständiger Basis und gut 10 %
haben sich entschlossen, sich noch weiter zu qualifizieren.
DMI will die Ausbildungsdauer von vier auf fünf
Monate sowie die tägliche Unterrichtszeit von zwei auf zweieinhalb Stunden zu
verlängern. Hierzu sind neue Lehrkräfte eingestellt worden. Dadurch verringert sich zwar die Anzahl der möglichen Teilnehmer pro Jahr von 180 auf 120, doch wenn sich
hierdurch die Qualität der Ausbildung verbessert, ist es sicher eine kluge Entscheidung, Qualität vor Quantität zu stellen.
Die DESWOS hat das Projekt durch die Finanzierung der
Anschaffungskosten für Computer und Mobiliar unterstützt. Nun geht
es darum, die Weiterführung des erfolgreichen Projekts zu sichern. Wenn Sie dieses oder auch ein anderes Projekt der DESWOS
unterstützen möchten (siehe www.deswos.de),
hier das Spendenkonto der DESWOS:
DE87 3705 0198 0006 6022 21
SWIFT-BIC COLSDE33
Wir danken im Namen der DESWOS für Ihre
Unterstützung!
Mittwoch, 31. Oktober 2018
Straßenoberflächen als Beitrag zur Umweltentlastung
Aus den Arbeiten in den FGSV-Arbeitskreisen 1.7.2
"Stadtverträgliche Umweltbelastungen" und 2.12.4 "Wirkung von
Maßnahmen zur Umweltentlastung" haben sich gezeigt, in welch breitem
Umfang Straßenoberflächen einen Beitrag zur Umweltentlastung leisten können.
Diese Chancen werde in der alltäglichen Planungspraxis jedoch zu selten
beachtet. Zu nennen sind hier Beiträge zur Lärmminderung, Verringerung der
Luftschadstoffe, CO2-Minderung, Entlastung des Stadtklimas und Klimafolgenanpassung.
Die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen wurden in der Straßenverkehrstechnik,
Heft 1, 2018, unter dem Titel "Wirkung von Maßnahmen zur Umweltentlastung
– Betonpflasterbauweisen" veröffentlicht. Das Thema ist auf eine breite
Resonanz gestoßen. Auf einer Vielzahl von Veranstaltungen konnten
zwischenzeitlich die Ergebnisse vorgestellt werden.
Beispiele für die Entsiegelung von Straßenverkehrsflächen im großen wie im kleinen Maßstab:
Umweltorientierte, funktionale und gleichzeitig gestalterisch hochwertige Maßnahmen sind heute angesichts der Diskussion um die Klimafolgenanpassung (Thema "Schwammstadt") aktueller denn je.
Einige Themen sind nicht
ganz neu, sondern wurden bereits in den 1990er und 2000er Jahren aufgegriffen. Auslöser
waren extreme Hochwasserereignisse an Elbe und Rhein sowie deren Nebenflüsse.
Das führte zu einer breiten Diskussion, wie als Prävention städtische Flächen entsiegelt
werden können. Das von PRR 2006 bearbeitete Gutachten "Stadtpools – Einsatzmöglichkeiten
von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen des Straßenbaus im Stadtumbau" für das
damalige Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg diente
dem Ziel, zwei bisher i.d.R. getrennt betrachtete Umweltaufgaben zur Nutzung
von Synergieeffekten zusammenzuführen.
Gemeinsam mit plan-lokal
hat PRR bereits 1993 mit der Veröffentlichung "Entsiegelung von
Verkehrsflächen" (Heft 14 der Reihe "Bausteine für die
Planungspraxis" des damaligen Ministeriums für Stadtentwicklung und
Verkehr NRW) Beispiele aus der Praxis vorstellen können. Die Fallbeispiele können
heute immer noch wertvolle Anregungen geben – teilweise wurden sie in unserem Büro
bzw. als Sanierungsträger bearbeitet (siehe Abbildungen).
Beispiele für die Entsiegelung von Straßenverkehrsflächen im großen wie im kleinen Maßstab:
Umweltorientierte, funktionale und gleichzeitig gestalterisch hochwertige Maßnahmen sind heute angesichts der Diskussion um die Klimafolgenanpassung (Thema "Schwammstadt") aktueller denn je.
Sonntag, 28. Oktober 2018
Liebevolle Ampelbilder aus Wien
Haben die bisherigen Posts in diesem Blog eher spontihafte Kunstaktionen auf den Streuscheiben von Ampeln gezeigt (siehe Posts vom 9.11.2015 und 25.3.2016), geht es hier um den ernsthaften, im oberen Fall schon liebevollen Versuch der Stadt Wien, Fußgänger zur Beachtung der Signalanlagen zu animieren. Einen Versuch ist es allemal Wert!
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