Donnerstag, 5. Mai 2016

Hinweise zur Gestaltung von Ortsdurchfahrten

Das baden-württembergische Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat im April 2016 "Hinweise zur Gestaltung von Ortsdurchfahrten in Dörfern und kleineren Städten" herausgegeben. Sie können im Internet unter https://mvi.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/Broschueren/Broschuere_Ortsdurchfahrten_gestalten.pdf heruntergeladen werden.
Ein Foto der umgebauten Ortsdurchfahrt Rudersberg stellt nicht nur eine der Maßnahmen auf dem Titelbild der Hinweise dar, sondern ist auch der "Aufmacher" den entsprechenden Internet-Seite. In den Hinweisen wird Rudersberg als eines der herausragenden Beispiele in Baden-Württemberg vorgestellt. Wir sind schon ein Stück stolz darauf, zu diesem Projekt unseren Beitrag geleistet zu haben und dass das Projekt nun diese Würdigung findet.

Freitag, 25. März 2016

Ampelkunst geht weiter

In unserem Post vom 9. November 2015 hatten wir bereits einige Beispiele der "Aachener Ampelkunst" vorgestellt. Hier eine weitere Variante:

 

fs synergy - unser neuer Kooperationspartner in der Freiraumplanung

Mit dem Büro Free Space Synergy, Berlin, arbeiten wir seit dem 1. April 2016 in einer festen Kooperation zusammen (www.fs-synergy.de). fs-Synergy unterstützt uns bei grün- und freiraumplanerischen Aufgaben, übernimmt aber auch die Erstellung von Baumkatastern und führt mit den Erfahrungen aus früheren Zusammenarbeiten für uns verkehrsplanerische Erhebungen durch. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Sonntag, 28. Februar 2016

Verkehrssicherheit hat Vorrang in der StVO

Der FUSS e.V., Fachverband Fußverkehr Deutschland, weist in einem Faltblatt dankenswerter Weise auf einen Satz in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung hin, der häufig übersehen wird:

Der gerne zitierte Satz der Verwaltungsvorschrift "Die Flüssigkeit des Verkehrs ist mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten" muss in Verbindung mit dem selten zitierten Satz "Dabei geht die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer der Flüssigkeit des Verkehrs vor" gesehen werden. Für eine erfolgreiche Antragstellung an die Straßenverkehrsbehörden (oder auch in einem Widerspruchsverfahren) sollte deshalb der Aspekt der Verkehrssicherheit ausreichend gewürdigt und auf den entsprechenden Satz in der Verwaltungsvorschrift hingewiesen werden.

Weitere Informationen zum Thema sind zu finden unter www.geh-recht.de.

Montag, 1. Februar 2016

Umweltverträglicher Wirtschaftsverkehr in Städten

Der städtische Wirtschaftsverkehr, das unbekannte Wesen. Viele reden darüber, aber belastbare Zahlen gibt es nur wenige. Wir wissen um das Problem der "letzten Meile", aber im Rahmen des Lärmschutzes und der Luftreinhaltung notwendig erscheinende Maßnahmen sind nicht immer qualifiziert zu begründen. Um hier Licht ins Dunkel zu bringen, hat das Deutsche Institut für Urbanistik im Rahmen der Reihe "kommunal mobil 2015" gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Städtetag im Juni 2015 in Dessau eine Fachtagung durchgeführt. Mehr als 90 Experten aus Wissenschaft, Verkehrsplanung, Wirtschaftsverbänden, Kammern, Logistikunternehmen und Beratungsunternehmen diskutierten über verschiedene aktuelle Herausforderungen im städtischen Wirtschaftsverkehr.

Die Dokumentation der Tagung liegt als Band 6/2015 der Reihe Difu-Impulse vor. In diesem Heft sind hochqualifizierte Beiträge, die die große Bandbreite dieses Themas zeigen, zu finden. PRR ist mit dem Beitrag "Wirkung von Maßnahmen im städtischen Güterverkehr" (auf die Luftreinhaltung und Lärmminderung) vertreten. Der Band kann unter verlag@difu.de per E-Mail bezogen werden.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Richardplatz

...auch das kann man einmal posten. Wenn man soweit ist, dann hat man es geschafft ;-)

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Lärmaktionspläne und Verkehrsentwicklungsplanung

Durch die Zusammenwirken von Lärmaktions- und Verkehrsentwicklungsplänen können Synergien erzielt und die Ursachen der Lärmbelastung bekämpft werden. Das ist inzwischen allgemein anerkannt und wurde bereits 2006 in einem Forschungsvorhaben des damaligen BMVBS postuliert. Dennoch ist festzustellen, dass diese Synergieeffekte vielerorts nicht genutzt werden. Zeit, vor Beginn der dritten Runde der Lärmminderungspläne einmal zu fragen, wie es aktuell mit der Zusammenarbeit zwischen LAP und VEP steht, was die Hemmnisse sind und wie sie überwunden werden können. Wer mehr wissen möchte: In den VERKEHRSZEICHEN, Heft 4, 2015 ist ein Aufsatz zum Thema von Jochen Eckart und Jochen Richard zu finden. Er steht unter www.prr.de -> download auch als pdf zur Verfügung.

Montag, 30. November 2015

Ortsdurchfahrt Rudersberg – Gestaltungsdetails

In unserem Post vom 6. April 2015 hatten wir umfassend über die Fertigstellung der Baumaßnahme zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Rudersberg berichtet. Der Hersteller der verwendeten Betonsteine hat nun professionelle Fotos von Gestaltungsdetails anfertigen lassen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.









Alle Fotos: braun-steine

Freitag, 27. November 2015

Mitglied im Städtenetzwerk "Cities for Mobility"

"Cities for Mobility" ist ein globales Städtenetzwerk für urbane Verkehrsfragen. Unter der Koordination der Landeshauptstadt Stuttgart fördert es die transnationale Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltungen, Verkehrsbetrieben, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um den Aufbau nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähiger Verkehrssysteme in den Mitgliedstädten voranzutreiben. 
Das breit angelegte Themenspektrum reicht von der Förderung des Fahrrads als öffentliches Verkehrsmittel bis zur Nutzung neuer Antriebsmöglichkeiten zur Reduzierung von Emissionen. Heute wirken in dem Netzwerk über 600 Städte, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen aus über 80 Staaten mit (weitere Informationen unter www.cities-for-mobility.net).
Das Themenspektrum der "Cities for Mobility" deckt sich in vielen Punkten mit den Themenfeldern des PRR. Wir freuen uns deshalb, dass unserem Antrag auf Mitgliedschaft entsprochen wurde, und wir uns in das Netzwerk einbringen und Erfahrungen sammeln können.

Mittwoch, 11. November 2015

"Georg-Potschka-Training-Center" in Tansania

Seit vielen Jahren unterstützt das PRR die Deutsche Entwicklungshilfe für soziales 
Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. (DESWOS). Die DESWOS ist ein privater
gemeinnütziger Verein, der von den im Bundesverband deutscher Woh­nungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GDW) organisierten Verbänden, deren Mitgliedern sowie weiteren Förderern unter­stützt wird. Auftrag der DESWOS ist es, Wohnungs­not und Armut in Entwicklungsländern zu bekämpfen. Dies geschieht durch Hilfe zur Selbst­hilfe beim Bau von Wohnraum für Not leidende Familien und bei der Sicherung 
wirtschaftlicher Existenzen.



Im letzten Jahr hat PRR den Bau des „Georg-Potschka-Training-Center“ in Tansania mit einer Spende unterstützt. Das Training-Center ist eine Ausbildungsstätte für Straßenmädchen in Kibamba, nahe der Stadt Dar-es-Salaam. Mit Hilfe der DESWOS ist vor einigen Jah­ren bereits ein Wohnheim für 50 Mädchen entstanden. Was sie jetzt brauchen, ist Bildung und eine beruf­liche Perspektive. Deshalb hat die DESWOS den Bau eines Ausbildungs­zent­rums unterstützt. Anwohner und viele Eltern haben einen hohen Anteil an Eigenleistung eingebracht haben.Der Fertigstellungstermin wird Ende Dezember 2015 sein. 


   






Wenn auch Sie die Arbeit der DESWOS unterstützen wollen:

DESWOS e.V.
Spendenkonto IBAN DE87 3705 0198 0006 6022 21
Sparkasse KölnBonn SWIFT-BIC COLSDE33

Weitere Informationen finden Sie unter:

DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales 
Wohnunts- und Siedlungswesen e.V.
Werner Wilkens
Innere Kanalstr. 69
50823 Köln
Tel.: 0221 57 989 37
www.deswos.de

Montag, 9. November 2015

Ampelkunst

Vielleicht auch anderswo, aber zumindest in Aachen sind derzeit an vielen Stellen vielfältige künstlerische Interpretationen der klassischen rot-gelb-grün Ampelfarben zu finden. Hier eine kleine Auswahl:










 

Freitag, 6. November 2015

Integrierte Innenentwicklung und Lärmschutzpolitik

Verkehr entsteht nicht aus sich heraus, er ist immer die Folge planerischer Entscheidungen. Verkehrsvermeidung muss deshalb bereits bei der Stadtentwicklung ansetzen. Der gleiche Zusammenhang gilt als Folgerscheinung auch für den vom Kfz ausgehenden Straßenverkehrslärm. Eine erfolgreiche Lärmschutzpolitik muss deshalb bereits in der Stadtentwicklung verankert sein.

Der Trend zurück in die Innenstädte in Verbindung mit einem hohen Umnutzungsdruck auf innerstädtische Lagen durch die Aufgabe von Bürogebäuden aus den 1960er und 1970er Jahren, Kaufhäusern, Kirchen, Krankenhäusern und weiteren Nutzungen bietet einen Ansatz, Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Lärmschutz in einem integrierten Ansatz zusammenzubringen. Diesem Thema widmet sich der von Matthias Frinken und Jochen Richard in der Zeitschrift PLANRIN, Heft 5-2015, veröffentlichte Aufsatz mit dem Titel "Zurück in die Innenstädte - Integrierte Innenentwicklung und Lärmschutzpolitik".