Montag, 4. Dezember 2017
Roadshows Lärmaktionspläne 3. Runde in NRW und BW
Bereits zur zweiten Runde der Lärmaktionspläne haben wir für
das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein
eine "Roadshow" zur Information der betroffenen Gemeinden durchgeführt.
Wir freuen uns nun, gemeinsam mit qualifizierten Partnern zum Start der dritten
Runde die "Roadshows" in Nordrhein-Westfalen im Auftrag des
Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und in
Baden-Württemberg im Auftrag des Verkehrsministeriums unterstützen zu können.
Für die Veranstaltungen in NRW unter dem Titel "Lebenswerte Städte –
Lärmaktionsplanung lohnt sich" stehen die Termine bereits fest (Januar/
Februar 2018). Weitere Informationen und Anmeldung zu den kostenlosen Veranstaltungen unter www.umgebungslaerm.nrw.de/aktuelles/index.php#a2329212.
Montag, 30. Oktober 2017
Umbau Ortsdurchfahrt Rudersberg in der SVT

Sonntag, 27. August 2017
Bahnhof des Jahres 2017: Lutherstadt Wittenberg
Die Allianz pro Schiene hat den Hauptbahnhof der Lutherstadt
Wittenberg zum Bahnhof des Jahres 2017 gekürt. Die Auszeichnung gilt vor allem dem
neuen CO2-freien Empfangsgebäude mit seinen vielfältigen Service-Angeboten. Das ist schon ein tolles Gebäude geworden. Glückwunsch an die Lutherstadt und die DB AG! Die Auszeichnung gilt aber auch der engen Verknüpfung der einzelnen Verkehrsmittel untereinander, wie
die Allianz pro Schiene in ihrer Würdigung ausdrücklich betont:
"Wittenberg ist ein Bahnhof, an dem ich wunderbar ankommen kann, an dem
ich wunderbar weiterkommen kann… es ist für alles gesorgt. Was will ich als Reisender
mehr."
PRR hat mit dem Start des Projekts 1995 über 17 Jahre die Projektsteuerung für
die Bahnhofsentwicklung übernommen. Damals gestartet mit der These, aus dem Bahnhof
in Mittellage "drei Rückseiten" einen Bahnhof mit "drei Vorderseiten"
zu entwickeln: Die Westseite als Haupterschließung mit Anbindung an die Stadt,
die Mitte als "Gelenk" und P+R-Standort und die Ostseite zur engeren Anbindung
der Elstervorstadt an die Kernstadt. Das Ziel war von Beginn an, alle Verkehrsmittel
auf möglichst engem Raum miteinander zu verknüpfen. Es ist nun fast alles geschafft
und man darf optimistisch sein, dass auch der letzte Baustein, das Durchstechen
des Personentunnels nach Osten in die Elstervorstadt, gelingen wird – vielleicht
bis zum Jahr 2020 zum 25-jährigen Planungsjubiläum.
Es ist nicht die erste Auszeichnung, die der Bahnhof erhält.
Bereits 2003 war die geplante Bahnhofsentwicklung ein "Hervorzuhebender
Beitrag" im Wettbewerb des BMVBW "Vom Reißbrett auf´s Gleisbett",
2006 erhielt der Bahnhof den 3. Preis im Wettbewerb "Auf dem Weg zur
barrierefreien Kommune" des Landes Sachsen-Anhalt und 2008 wurde er als Good
Practice im BBR-Wettbewerb "Vernetzung im Verkehr" ausgezeichnet.
Donnerstag, 3. August 2017
Südafrika - Exkursion in ein Land der Widersprüche
![]() |
Kapstadt, Bo-Kaap - Fotoimpressionen PRR Download unter www.prr.de/Poster SA.pdf |
Tagsüber gibt es über soziale Unterschiede hinweg ein
weitgehendes Miteinander der unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Aber abends
fährt jeder in seinen Stadtteil. Das reicht von Townships bis zu Gated
Communities, die beide immer weiter ausufernd die Weichbilder der großen Städte
beherrschen.
Das reicht von BRT-Systemen mit schicken Midi-Bussen zur
Erschließung der Innenstädte und der Weißenviertel (teilweise nach Abschaffung
der Straßenbahn) bis zu alten Gurken, die von eigenen Busbahnhöfen nahezu
unsichtbar für Weiße in die Townships fahren.
Das reicht von Klein- und Kleinsthandel in den Townships bis
hin zu Malls, die alleine im Umfeld von Johannesburg in den letzten Jahren
einen Zuwachs von mehreren Millionen Quadratmeter Verkaufsflächen
verzeichneten.
Das reicht von engagierten Projekten zur Aufwertung
innerstädtischer Quartiere bis hin zu typischen Investorenprojekten mit
Luxuswohnungen und Bürotürmen.
Das reicht von unsicheren Straßenzügen und Stadtvierteln bis
zu Business Improvement Districts (BID), wo der öffentliche Raum den Investoren
gehört, die über ihre privaten Wachdienste über das bestimmen, was erlaubt ist
und was nicht (z. B. Fotografier- und Versammlungsverbot). Der Wert des
öffentlichen Raums zwischen mitteleuropäischer Tradition und lokalem
Sicherheitsbedürfnis war eines der meistdiskutierten Themen unter den
Exkursionsteilnehmern.
Das reicht von esoterischen Kollegen, die Arbeit nur als
soweit notwendig ansehen, dass man davon leben kann, über eher kommunistisch
orientierte Kollegen, die in anderen Gesellschaftsformen keine Lösung sehen,
bis hin zu Schickimicki-Architekturbüros, die mitten im Turbo-Kapitalismus
stehen.
All das muss dieser Staat aushalten. Der derzeitige
Staatpräsident Zuma ist umstritten und das Programm musste mehrfach wegen
massiver Demonstrationen umgestellt werden. Aber: Weiße und Schwarze
demonstrieren gemeinsam gegen die Regierung, die Polizei hat die
Demonstrationszüge entspannt begleitet und die Presse kann offen über die
Demonstrationen berichten. Das ist heute angesichts der Entwicklung in anderen
Ländern wieder erwähnenswert.
Es war keine spektakuläre, aber eine sehr spannende Reise in
eine Welt zwischen arm und reich.
Mittwoch, 17. Mai 2017
Wertvolle Datenbank mit Maßnahmen zur Luftreinhaltung
Mit MARLIS bietet die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) eine Datenbank mit einer Bewertung von Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft und deren schadstoffmindernde Wirkung. Bisher wurde die Datenbank per CD fortgeschrieben. Nun ist sie kostenlos im Internet verfügbar und somit "tagesaktuelle". Derzeit sind ca. 5.000 einzelne Maßnahmen dokumentiert, die in der Datenbank nach vielfältigen Kriterien recherchierbar sind. Sie bietet eine wertvolle Hilfestellung für Wissenschaft und Planung. Die Datenbank ist zu finden unter: www.bast.de/DE/MARLIS/MARLIS_node.html
Dienstag, 18. April 2017
PRR in die German Partnership for Sustainable Mobility aufgenommen

PRR kann hier neben seinen langjährigen
Erfahrungen im Bereich nachhaltiger Mobilität den Aspekt des Lärmschutzes verstärkt
in die Entwicklungszusammenarbeit einbringen.
GPSM
ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit
(GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung
und Zusammenarbeit und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit.
Donnerstag, 23. März 2017
Möchengladbach: Auf dem Weg zu einer zukünftsfähigen Mobilität
Die Stadt Mönchengladbach hat über viele Jahre eine stark
auf den Kfz-Verkehr ausgerichtete Verkehrspolitik betrieben. Das zerschneidet
Stadtviertel, beeinträchtigt die Stadtgestalt und führt zu erheblichen Umweltbelastungen.
Die Stadt hat deshalb beschlossen, sich mit der Aufstellung
eines Mobilitätsplans die Grundlage für eine zukunftsfähige Verkehrsentwicklung
zu geben und PRR mit dieser Aufgabe beauftragt. Ergänzend bearbeitet
PRR als Grundlage für den Mobilitätsplan verschiedene Fachgutachten wie den Masterplan
Nahmobilität (ARGE mit AB Stadtverkehr und weiteren Projektpartnern), eine
flächendeckende verkehrs- und straßenräumliche Untersuchung des Straßennetzes
und ein Konzept zum Parkraummanagement.
Hennigsdorf - Machbarkeitstsudie zur Gestaltung der zentralen Achse Fontanestraße
In der
Stadt Hennigsdorf erschließt der Straßenzug Fontanestraße – Edisonstraße das westliche
Stadtzentrum und die angrenzenden Wohngebiete. Eine funktionale und dennoch
hochwertige Gestaltung des Straßenraums ist bei dieser Lage im Stadtraum
gefordert. Für den 2,4 km langen und mit bis zu 37 m Breite sehr großzügig
dimensionierten Straßenraum erstellt PRR eine Machbarkeitsstudie, um im Vorfeld
der Objektplanung grundsätzlich denkbare und umsetzbare Lösungen zu identifizieren.
Dienstag, 10. Januar 2017
Innovatives Mobilitätskonzept für das Berliner "Stadtquartier Westend"

Montag, 2. Januar 2017
Umgebungslärmrichtlinie: Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland - Pläne von PRR nicht beanstandet
Im Vertragsverletzungsverfahren 2016/2116 gegen die
Bundesrepublik Deutschland bemängelt die EU-Kommission in ihrem Aufforderungsschreiben
vom 29. September 2016, dass neben zahlreichen, bisher nicht vorliegenden Lärmaktionsplänen
ein Teil der gemeldeten Aktionspläne bestimmten Anforderungen der
EU- Umgebungslärmrichtlinie – insbesondere für Hauptverkehrsstraßen – nicht entsprechen.
Mit Schreiben vom 6. Oktober 2016 wurden die Länder zur möglichst zeitnahen
Beseitigung von berechtigten Beanstandungen aufgefordert (Bundestags-Drucksache
18/10151).
Von PRR bearbeitete Lärmaktionspläne wurden von der
EU-Kommission nicht beanstandet. PRR kann damit auch für die anstehende dritte Runde die
Sicherheit bieten, dass die Lärmaktionspläne die rechtlichen Vorgaben der
EU-Richtlinie 002/49/EG erfüllen.
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