Montag, 25. Juli 2016

Deutscher Verkehrsplanungspreis: Umgestaltung Ortsdurchfahrt Rudersberg nominiert

Der Fokus des diesjährigen Wettbewerbs lag auf beispielhaften Verkehrslösungen zur Stärkung und Förderung einer nachhaltigen Mobilität auf Haupt(verkehrs)straßen. Gesucht wurden stadt- und verkehrsplanerische Konzepte und Projekte, die durch den Umbau von Hauptverkehrsstraßen einen Beitrag zur Rückgewinnung der Stadt- und Gemeindestraßen als Aufenthaltsraum für alle Menschen leisten und Ziele der Lärmminderung, der Luftschadstoffreduktion und des Klimaschutzes befördern.

Es wurden 21 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Die Jury hat drei Projekte für den Preis nominiert, darunter auch "Ortsdurchfahrt Rudersberg – eine Gemeinde erobert ihre Mitte zurück" - ein Projekt, an dem PRR maßgeblich mitgewirkt hat. Es sind Arbeiten, die Vorbildcharakter haben und damit als Beispiel eines positiven Umgangs mit dem Umbau kommunaler Hauptverkehrsstraßen wirken können (Planerin, Heft 4, 2016).

Die Begründung der Jury zur Auswahl des Projekts Rudersberg: Es konnte sowohl eine Verminderung als auch Entschleunigung des Verkehrs herbeigeführt und zusätzlich eine Lärmminderung bewirkt werden. Mit diesen einfachen, durchaus bereits bekannten Maßnahmen eine Umgestaltung mit diesen Effekten durchzuführen, ist vorbildhaft und auf viele andere Gemeinden in ganz Deutschland übertragbar.

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